Aktualisiert im Oktober 2026
„Darf ich WhatsApp haben? Alle haben es.“ Viele Eltern kennen diese Frage. Dein Kind möchte mit Klassenkameraden, Freunden und der Familie in Kontakt bleiben, aber eine normale Messenger-App fühlt sich vielleicht noch wie ein großer Schritt an.
Seit März 2026 führt WhatsApp eine Lösung für jüngere Kinder ein: das von Eltern verwaltete Konto. Damit können Kinder Nachrichten schicken und telefonieren, während Eltern bestimmte Kontakte, Gruppen und Privatsphäre-Einstellungen verwalten. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt und ist möglicherweise noch nicht auf jedem Handy oder in jeder Region verfügbar.
In diesem Ratgeber liest du, wie du ein WhatsApp-Kinderkonto einrichtest, was du als Elternteil verwalten kannst und welche Informationen du zu sehen bekommst. Außerdem erklären wir, was sich ändert, wenn dein Kind älter wird, und wann eine eigene Messenger-App für Kinder wie BUBLE die bessere Wahl sein kann.
Was ist das WhatsApp-Kinderkonto?
WhatsApp nennt es ein von Eltern verwaltetes Konto. Es ist für Kinder unter 13 Jahren gedacht, oder unter einem höheren Mindestalter, wenn das in ihrem Land gilt. Anders als bei einem normalen WhatsApp-Konto liegt ein Teil der Kontrolle beim Elternteil oder Erziehungsberechtigten.
Das Kinderkonto konzentriert sich auf Nachrichten und Anrufe. Funktionen wie Status, Kanäle und Meta AI sind nicht verfügbar. Auch selbstlöschende Nachrichten wurden aus Einzelchats entfernt. Eltern können unter anderem verwalten, wer Kontakt aufnehmen darf, welche Gruppen erlaubt sind und wer bestimmte Profilinformationen sehen kann.
Die wichtigsten Einstellungen sind mit einer Eltern-PIN geschützt. Außerdem können Eltern Benachrichtigungen über Aktivitäten erhalten, etwa wenn Kontakte hinzugefügt werden oder sich etwas bei Gruppen ändert.
Gut zu wissen, bevor du anfängst: Das Kinderkonto ist nicht dasselbe wie die Elternaufsicht für Teenager. Am 30. September 2026 hat WhatsApp auch optionale Aufsichtsfunktionen für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren eingeführt. Damit können Eltern bestimmte Privatsphäre-Einstellungen und Funktionen begleiten, während persönliche Nachrichten privat bleiben. Beide Möglichkeiten werden schrittweise ausgerollt.
Was brauchst du, um WhatsApp für dein Kind einzurichten?
Bevor du anfängst, prüfe, ob du Folgendes zur Hand hast:
Das Handy deines Kindes und dein eigenes Handy. Beide müssen für WhatsApp geeignet sein. Installiere am besten die neueste Version.
Eine eigene Telefonnummer für dein Kind. Auch ein von Eltern verwaltetes WhatsApp-Konto wird mit einer Telefonnummer verknüpft. Du musst die Nummer verifizieren können.
Dein eigenes WhatsApp-Konto. Es wird mit dem Konto deines Kindes verknüpft.
Das Geburtsdatum deines Kindes. WhatsApp nutzt es, um zu bestimmen, welche Kontoart gilt.
Ein paar Minuten Zeit. Halte beide Handys beieinander, damit du die Verknüpfung abschließen kannst.
Dein Kind braucht also nicht unbedingt einen teuren Handyvertrag, aber für WhatsApp ist eine verifizierbare Telefonnummer nötig. Eine Prepaid-Nummer kann eine Option sein, solange du sie zum Verifizieren des Kontos nutzen kannst.
Ist das WhatsApp-Kinderkonto in Deutschland schon verfügbar?
WhatsApp gibt an, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und möglicherweise noch nicht in jeder Region verfügbar ist. Geh also nicht automatisch davon aus, dass du die Option auf deinem Handy schon siehst.
Prüfe zuerst, ob WhatsApp auf dem neuesten Stand ist. Öffne dann die Einrichtung auf dem Handy deines Kindes und schau, ob die Option für ein von Eltern verwaltetes Konto erscheint. Fehlt diese Option, sieh in der offiziellen Anleitung zur Elternaufsicht von WhatsApp nach und versuch es später noch einmal.
Du kannst auch schon einmal schauen, welche Messenger-App zum Alter deines Kindes passt. Du musst nicht unbedingt auf WhatsApp warten, wenn dein Kind jetzt schon sicher mit Familie und Freunden kommunizieren möchte.
WhatsApp Kinderkonto einrichten: Schritt für Schritt
Die genauen Bildschirme und Schaltflächen können je nach Version abweichen. WhatsApp beschreibt das folgende Grundverfahren für das Anlegen eines von Eltern verwalteten Kontos.
Schritt 1: Installiere WhatsApp auf dem Handy deines Kindes.
Lade WhatsApp Messenger über den App Store oder Google Play herunter. Öffne die App und suche die Option, ein von Eltern verwaltetes Konto anzulegen. Registriere nicht zuerst ein normales Konto, wenn du eigentlich ein Kinderkonto einrichten willst.
Schritt 2: Verifiziere die Telefonnummer deines Kindes.
Gib die Telefonnummer ein, die du für das Konto verwenden möchtest. Folge den Anweisungen, um die Nummer zu verifizieren, und bestätige das Geburtsdatum deines Kindes.
Schritt 3: Beginne mit dem Verknüpfen der Konten.
Folge den Hinweisen auf dem Handy deines Kindes, um das Konto mit deinem zu verknüpfen. Halte beide Handys bereit. WhatsApp führt dich durch das verfügbare Verknüpfungsverfahren.
Schritt 4: Bestätige die Verknüpfung auf deinem Handy.
Folge den Anweisungen, um dein WhatsApp-Konto mit dem deines Kindes zu verbinden. WhatsApp kann dich bitten zu bestätigen, dass du erwachsen bist.
Schritt 5: Lege die Eltern-PIN fest.
Als Teil der Einrichtung legst du eine Eltern-PIN fest. Sie schützt die Eltern-Einstellungen. Wähle einen Code, den dein Kind nicht einfach erraten kann, und teile ihn nicht mit deinem Kind, wenn du verhindern willst, dass es die geschützten Einstellungen selbst ändert.
Schritt 6: Schließe die Einrichtung ab.
Geh die restlichen Schritte auf beiden Handys durch. Prüfe danach, welche Einstellungen verfügbar sind, und passe sie an deine Familie an.
Siehst du andere Bildschirme als oben beschrieben? Dann folge den aktuellen Hinweisen in der App. Der Rollout und das genaue Verfahren können sich ändern. Die offizielle Erklärung steht im WhatsApp-Hilfebereich.

Was kannst du als Elternteil verwalten?
Einer der wichtigsten Unterschiede zu einem normalen WhatsApp-Konto ist, dass du als Elternteil mehr Möglichkeiten bekommst, die Kommunikation deines Kindes zu begleiten.
Kontakte und Nachrichtenanfragen
Du kannst die Kontakte deines Kindes einsehen und verwalten. Nachrichtenanfragen von unbekannten Kontakten kannst du prüfen, bevor du entscheidest, ob jemand als genehmigter Kontakt hinzugefügt wird.
Das heißt nicht, dass du jede Nachricht vorab genehmigen kannst. Wie es genau funktioniert, hängt von den Kontakteinstellungen ab und davon, wie jemand Kontakt aufnimmt.
Gruppen
Ein Kinderkonto kann selbst keine Gruppen erstellen; du bestimmst, in welche Gruppen dein Kind kommt. WhatsApp kann dich außerdem warnen, wenn es wichtige Änderungen in Gruppen gibt, in denen dein Kind ist.
Privatsphäre-Einstellungen
Du kannst bestimmte Einstellungen verwalten, zum Beispiel wer das Profilbild oder den Online-Status deines Kindes sehen darf. Die Eltern-PIN schützt die Einstellungen, die nur ein Elternteil ändern darf.
Aktivitäten und Benachrichtigungen
WhatsApp bietet eine Aktivitätsübersicht und Benachrichtigungen über wichtige Ereignisse. Zum Beispiel, wenn ein Kontakt hinzugefügt oder blockiert wird, bei einer neuen Nachrichtenanfrage oder bei Änderungen rund um Gruppen. Welche Benachrichtigungen du bekommst, kannst du für verschiedene Aktivitäten einstellen.
Diese Funktionen geben dir mehr Einblick in die Nutzung von WhatsApp. Sie bedeuten aber nicht, dass du alle Gespräche deines Kindes verfolgen kannst.
Was siehst du als Elternteil – und was nicht?
Das ist vielleicht die wichtigste Frage, bevor du ein Kinderkonto einrichtest.
Was du sehen kannst
Je nach verfügbaren Funktionen und deinen Einstellungen kannst du unter anderem:
sehen, welche Kontakte dein Kind hat, und bestimmte Kontakte verwalten;
Nachrichtenanfragen von unbekannten Kontakten prüfen;
sehen, welche relevanten Aktivitäten WhatsApp in der Aktivitätsübersicht anzeigt;
Benachrichtigungen über Ereignisse rund um Kontakte und Gruppen erhalten;
bestimmte Privatsphäre-Einstellungen deines Kindes verwalten.
Was du nicht sehen kannst
Du kannst die persönlichen Nachrichten nicht über die Elternaufsicht mitlesen. WhatsApp verwendet für persönliche Gespräche eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Inhalte sind deshalb über die Aktivitätsübersicht für Eltern nicht zugänglich.
Du siehst also nicht automatisch, was dein Kind zu einem Freund sagt, welche Fotos in einem Chat ausgetauscht werden oder wie ein Gespräch genau verläuft. Du bekommst zwar Informationen über bestimmte Aktivitäten, aber das ist etwas anderes als Zugang zu den Inhalten.
Außerdem hat das Kinderkonto kein eingebautes tägliches Bildschirmzeit-Limit, mit dem du WhatsApp zum Beispiel nach einer Stunde automatisch beenden könntest. Für allgemeine Bildschirmzeit-Beschränkungen kannst du die Funktionen von iOS oder Android nutzen.
Das verlangt allerdings eine bewusste Entscheidung: Wenn du den Zugang zu WhatsApp komplett sperrst, kann dein Kind die App in dem Moment auch nicht nutzen, um dich zu erreichen.
Für ein Kind, das schon recht selbstständig mit Nachrichten umgeht, kann das WhatsApp-Kinderkonto ein passender Zwischenschritt sein. Bei einem jüngeren Kind, das noch Hilfe braucht, um Nachrichten zu verstehen, mit Konflikten umzugehen oder die Bildschirmzeit im Blick zu behalten, möchtest du vielleicht mehr Begleitung.
Welche Funktionen fehlen im WhatsApp-Kinderkonto?
Das Kinderkonto ist auf Kommunikation ausgerichtet und hat bewusst weniger Möglichkeiten als ein normales WhatsApp-Konto. Laut WhatsApp sind unter anderem die folgenden Funktionen nicht verfügbar:
Status-Updates;
Kanäle;
Meta AI;
selbstlöschende Nachrichten in Einzelchats.
Welche Funktionen genau verfügbar sind, kann sich ändern. Prüfe deshalb die aktuellen Informationen von WhatsApp, bevor du davon ausgehst, dass eine bestimmte Funktion vorhanden ist oder fehlt.
Der Ansatz ist klar: WhatsApp schränkt das Erlebnis für junge Kinder ein und fügt Eltern-Einstellungen hinzu. Es bleibt aber eine angepasste Version einer bestehenden Messenger-App.
Eine eigens für Kinder entworfene App kann einen anderen Weg gehen. Zum Beispiel eine einfachere Oberfläche, Funktionen, die zur Entwicklung junger Kinder passen, und Einstellungen, die nicht nur festlegen, wer Kontakt aufnehmen darf, sondern auch, wie ein Kind lernt, die App zu nutzen.
Was passiert, wenn dein Kind 13 wird?
Wenn dein Kind 13 Jahre alt wird, oder das höhere Mindestalter erreicht, das in deiner Region gilt, informiert WhatsApp dich und dein Kind vorab über die Möglichkeit, das Konto selbstständig zu verwalten.
Dein Kind kann dann die Datenschutzrichtlinie und die Nutzungsbedingungen ansehen und akzeptieren, um zu einem normalen Konto zu wechseln. Die elterlichen Beschränkungen des verwalteten Kontos fallen bei diesem Übergang weg.
Für Teenager von 13 bis 17 Jahren bietet WhatsApp außerdem eine optionale Elternaufsicht. Damit können Eltern und Teenager gemeinsam bestimmte Privatsphäre-Einstellungen und Funktionen verwalten. Persönliche Nachrichten und Gespräche bleiben auch dann Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Es ist also nicht so, dass du zum 13. Geburtstag automatisch alle bisherigen elterlichen Möglichkeiten behältst. Besprich deshalb rechtzeitig mit deinem Kind, welche Freiheiten es bekommt und welche Absprachen ihr gemeinsam treffen wollt.
Was macht BUBLE anders als WhatsApp?
Wir haben BUBLE aus einem anderen Gedanken heraus entwickelt: Junge Kinder sollen mit den Menschen in Kontakt bleiben können, die ihnen wichtig sind, ohne gleich dieselbe digitale Umgebung zu bekommen wie ältere Teenager und Erwachsene.
BUBLE ist für iPhone und Android verfügbar. Das sind die wichtigsten Unterschiede im Ansatz.
1. Eltern genehmigen Kontakte
In BUBLE genehmigen Eltern Kontakte, bevor ihr Kind mit dieser Person kommunizieren kann. Es geht also nicht nur um unbekannte Nummern, die eine Anfrage schicken. Ziel ist, dass Eltern vorab wissen, wer in der Bubble ihres Kindes ist.
2. Eltern können mitlesen, wenn sie das einschalten
In BUBLE können Eltern die Möglichkeit, Nachrichten mitzulesen, pro Kind einstellen. Das Kind sieht, dass diese Funktion eingeschaltet ist. Das soll Begleitung ermöglichen, ohne heimliche Überwachung.
3. Bildschirmzeit ist Teil der App
Eltern können ein tägliches Zeitlimit festlegen. Ist dieses Limit erreicht, bleiben Eltern und andere vertraute Kontakte erreichbar. So muss eine Bildschirmzeit-Grenze nicht bedeuten, dass auch der Draht nach Hause gekappt wird.
4. Das Erlebnis wächst mit dem Alter mit
Für junge Kinder sind Sprachnachrichten und fertige Sätze praktisch, wenn Tippen noch schwerfällt. Je älter ein Kind wird, desto mehr Möglichkeiten können dazukommen, etwa Videoanrufe, Gruppen und Spiele. Eltern können das Erlebnis auf ihr Kind abstimmen.
5. Keine Telefonnummer und keine SIM-Karte für das Kinderkonto nötig
Ein Elternteil legt das Kinderkonto aus dem eigenen Konto heraus an. Das Kind braucht dafür keine eigene Telefonnummer und keine SIM-Karte. Das macht es leichter, auf einem Gerät anzufangen, das dein Kind schon hat.
6. Keine Werbung und kein algorithmischer Feed
BUBLE ist auf den Kontakt mit bekannten Menschen ausgerichtet. Es gibt keine Werbung, keinen algorithmischen Feed und keinen KI-Chatbot, in dem sich Kinder außerhalb ihrer Gespräche verlieren können.
Einen wichtigen Unterschied solltest du ebenfalls bedenken: BUBLE ersetzt WhatsApp nicht für alle Kontakte. Wenn die Klassenkameraden deines Kindes ausschließlich über WhatsApp kommunizieren, erreichst du diese Kontakte nicht automatisch über BUBLE. Die beste Wahl hängt deshalb nicht nur von Funktionen ab, sondern auch vom Alter deines Kindes und von den Apps, die die Menschen um es herum nutzen.
Ist das WhatsApp-Kinderkonto das Richtige für dein Kind?
Es gibt kein festes Alter, in dem jedes Kind bereit für eine Messenger-App ist. Schau vor allem auf die Selbstständigkeit deines Kindes, auf die Kontakte, mit denen es kommunizieren möchte, und darauf, wie viel Begleitung du für nötig hältst.
Dein Kind ist elf oder zwölf und die Klasse nutzt schon WhatsApp.
Das Kinderkonto kann ein praktischer erster Schritt sein. Du kannst Kontakte und bestimmte Privatsphäre-Einstellungen verwalten und dein Kind Gruppenchats kennenlernen lassen. Besprich aber, was dein Kind bei unangenehmen Nachrichten, Gruppendruck oder Kontakt von Unbekannten tun soll.
Dein Kind ist jünger und fängt gerade erst mit dem Chatten an.
Dann kann eine App, die speziell für Kinder entworfen wurde, besser passen. Ein einfacherer Einstieg, vorab genehmigte Kontakte und Begleitung bei der Nutzung können helfen, Schritt für Schritt digitale Selbstständigkeit aufzubauen.
Du möchtest wissen, was in den Gesprächen passiert.
Das WhatsApp-Kinderkonto gibt dir Informationen über Aktivitäten, aber keinen Zugang zu den Inhalten persönlicher Gespräche. Wenn du mitlesen können willst, musst du eine Lösung wählen, die das ausdrücklich unterstützt und deinem Kind gegenüber deutlich macht.
Du willst vor allem die Bildschirmzeit im Blick behalten.
WhatsApp hat kein eingebautes tägliches App-Limit für das Kinderkonto. Dafür kannst du die Bildschirmzeit-Einstellungen des Handys nutzen. Sollen vertraute Kontakte auch nach einem gesetzten Limit erreichbar bleiben, schau genau hin, wie die gewählte App und die Einstellungen auf dem Gerät zusammenspielen.
Lies auch unseren Ratgeber WhatsApp für Kinder: das neue Kinderkonto, die Alternativen und was zu deinem Kind passt.
Häufige Fragen zum WhatsApp-Kinderkonto
Ab welchem Alter kann ein Kind ein WhatsApp-Kinderkonto bekommen?
Das von Eltern verwaltete Konto ist für Kinder unter 13 Jahren gedacht, oder unter einem höheren Mindestalter, wenn das im jeweiligen Land gilt. Die Funktion muss allerdings in deiner Region verfügbar sein. Ob dein Kind bereit dafür ist, ist eine andere Frage – lies unseren Ratgeber Ab wann WhatsApp? Ein Ratgeber für Eltern, nach Alter.
Braucht mein Kind eine eigene Telefonnummer?
Ja. Für ein WhatsApp-Konto, auch ein von Eltern verwaltetes Konto, ist eine Telefonnummer nötig, die du verifizieren kannst. Eine Prepaid-Nummer kann genügen. Für das BUBLE-Kinderkonto ist keine eigene Telefonnummer und keine SIM-Karte nötig.
Kann ich die Nachrichten meines Kindes lesen?
Nein, nicht über die Elternfunktionen von WhatsApp. Persönliche Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Du kannst aber bestimmte Kontakte verwalten und Informationen über Aktivitäten einsehen. In BUBLE können Eltern mitlesen, wenn sie diese Funktion einschalten; das Kind sieht, dass sie eingeschaltet ist.
Kann mein Kind einfach so mit Fremden chatten?
WhatsApp gibt Eltern Möglichkeiten, Nachrichtenanfragen von unbekannten Kontakten zu prüfen und festzulegen, wer Kontakt aufnehmen darf. Das funktioniert anders als ein System, in dem jeder Kontakt vorab von einem Elternteil genehmigt werden muss. Schau dir die Kontakteinstellungen beim Einrichten genau an.
Kann ich die Bildschirmzeit von WhatsApp begrenzen?
Nicht mit einem eingebauten täglichen Zeitlimit im WhatsApp-Kinderkonto. Du kannst die Bildschirmzeit-Einstellungen des Handys nutzen. Bedenke dabei, dass eine allgemeine Sperre auch verhindern kann, dass dein Kind WhatsApp nutzt, um dich zu erreichen.
Funktioniert das WhatsApp-Kinderkonto in Deutschland schon?
WhatsApp rollt die Funktion schrittweise aus und weist darauf hin, dass sie möglicherweise noch nicht in jeder Region verfügbar ist. Aktualisiere die App und prüfe, ob die Option für ein von Eltern verwaltetes Konto erscheint. Sieh im Zweifel in den offiziellen Informationen von WhatsApp nach.
Kann ich ein bestehendes WhatsApp-Konto in ein Kinderkonto umwandeln?
Das offizielle Einrichtungsverfahren ist auf das Anlegen eines von Eltern verwalteten Kontos ausgerichtet. Hat dein Kind schon ein normales Konto, prüfe zuerst die aktuellen Anweisungen von WhatsApp, bevor du etwas löschst oder neu einrichtest. So vermeidest du, dass du unbeabsichtigt Daten oder Zugang verlierst.
Was, wenn ich die Eltern-PIN vergesse?
Die PIN schützt die Eltern-Einstellungen. Sieh in den aktuellen Anweisungen von WhatsApp nach, welches Wiederherstellungsverfahren es gibt. Bewahre den Code sicher auf, zum Beispiel in einem Passwort-Manager, und nimm nicht einfach denselben Code wie zum Entsperren des Handys.
Kann mein Kind die Elternaufsicht selbst ausschalten?
Die Eltern-Einstellungen des verwalteten Kontos sind mit einer Eltern-PIN geschützt. Wenn dein Kind das Alter erreicht, um zu einem eigenständigen Konto zu wechseln, ändert sich die Lage. Besprecht deshalb vorab, welche Absprachen ihr zu Privatsphäre und Verantwortung treffen wollt.
Zum Schluss: Welche Messenger-App passt zu deinem Kind?
Das WhatsApp-Kinderkonto ist ein Schritt nach vorn für Eltern, die ihr junges Kind an Nachrichten und Anrufe heranführen wollen. Du kannst Kontakte, Gruppen und Privatsphäre-Einstellungen begleiten und bekommst Einblick in bestimmte Aktivitäten. Du kannst aber keine persönlichen Nachrichten mitlesen, und es gibt kein eingebautes tägliches Bildschirmzeit-Limit.
Für ältere Kinder, die schon mit Klassenkameraden auf WhatsApp kommunizieren, kann das ein guter erster Schritt sein. Für jüngere Kinder, die den Umgang mit digitaler Kommunikation noch lernen, kann eine eigens entworfene Kinder-App besser passen.
Genau deshalb haben wir BUBLE gemacht: einen Ort, an dem Kinder mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben können, mit einer elterlichen Begleitung, die zu ihrem Alter passt. Nicht jedes Kind braucht dieselbe App, und nicht jede Familie trifft dieselben Entscheidungen. Das Wichtigste ist, dass du bewusst wählst, was dein Kind jetzt braucht – und dass du diese Wahl neu überdenkst, wenn es älter wird.
Lies auch: Handyregeln für Kinder: Absprachen nach Alter.
Offizielle Informationen und Quellen
WhatsApp, Elternaufsicht und Kinderkonten
WhatsApp-Hilfebereich, Von Eltern verwaltete Konten
WhatsApp-Hilfebereich, Elternaufsicht für Teenager einrichten
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026.
Bildnachweis
Foto von Rahul Shah: https://www.pexels.com/nl-nl/foto/telefoon-smartphone-internet-app-6458061/
Foto von Pragyan Bezbaruah: https://www.pexels.com/nl-nl/foto/vrouw-mevrouw-meisje-glimlachen-10119591/
